20 Jahre Nuclear Blast - Festival in Stuttgart

Steigen wir direkt ein. Keine Sorge, in Normalfall wird es kein langer Bericht. Das ganze war ja immerhin "nur" einen Abend und auch mit nur fünf Bands.
Los gehts mit Kataklysm, die wir nicht gesehen haben und auch nicht unbedingt sehen wollten ;). Wäre zwar ein Schmankerl gewesen, aber wir haben uns zu dieser Zeit ein wenig die Location angeschaut und versucht unsere Jacken abzugeben, was nicht ganz so einfach war. Aber es war eben etwas voll :). Als zweite Band steigt Edguy auf die Bühne und legt eine sehr schöne Show mit Tobi-typischen Ansagen hin ;) Die Halle war zu diesem Zeitpunkt etwa zur Hälfte gefüllt. Schlagt mich, falls ich falsch liege.

Nach einer kurzen Pause, und einem Schluck Cola, geht es dann direkt weiter mit Subway to Sally, die ebenso eine sehr schöne Show performen und dabei auch einige der sehr tollen Alten Lieder spielen. Eisblumen, Kleid aus Rosen, Henkersbraut um nur ein paar zu nennen. Auch kommt das neue Album, Bastard, nicht zu kurz. Nach diesem netten Auftritt gehts erst einmal wieder ab in Richtung AUtogrammstunden und Getränken. Nach etwa 20 Minuten des anstehens zur Edugy Autogrammstunde, dann die Qual der Wahl. Entweder noch eine ganze Weile anstehen und dann wahrscheinlich vorne sein und sie nur noch verschwinden sehen oder wieder rauf zur Bühne und Dimmu Borigr anschauen. Der Entschluss ist dann relativ schnell gefasst, auf gehts zu Dimmu. Bei dieser Show begeben wir uns das erste mal auf die, für ein Metalevent untypische, Tribüne mit Sitzplätzen. Von einer der hinteren Reihen, hat man eine hervorragende Aussicht auf das komplette Publikum und eine noch bessere Sicht auf die Bühne. Es ist schon sehr lustig mit anzusehen wenn bei einigen Dimmu Liedern in der, inzwischen zu etwa dreiviertel gefüllten Halle, sämtliche (oder auch sehr viele) Langhaarigen Bombenleger (tschuldigung *g*) anfangen zu Moshen. Durch den Tribünenplatz sieht man das Konzert mal aus einem anderen Blickwinkel und genießt mehr als man mitmacht. Tolles Konzert von einer tollen Band!

Bleibt lediglich Blind Guardian um das Quintett der Bands zu vervollständigen. Von mir natürlich heiss erwartet, dann Blind Guardian war meine erste Metal Band vor einigen Jahren. Meine Bekehrer sozusagen :) Und als dann das Intro zur Nightfall in the Middle Earth seinen anfang findet, freue ich mich umso mehr. Direkt danach der Übergang zu Into the Storm. Leider gab es dort noch so eine Probleme mit dem Mischen des Sounds, und vor allem Hansis Stimme hatte einige Aussetzer. Aber seis drum. Als zweites Lied dann Welcome to Dying. Und nach einer kurzen Ansage dann Nightfall, auch wenn Hansi sagte, eigentlich wäre dieser Song nicht auf dem Set gestanden, sondern kurzfristig eingebaut worden. Leider habe ich die genaue Setlist nicht mehr zu 100% im Kopf, bzw die Reihenfolge. Auf jeden fall folgten noch Fly, Time Stands Still und ein weitere Song bevor es zum "Höhepunkt" kam. Die Liveperformance von And then there was Silence. Der 15 minütige Longplayer hat mich mit gemischten Gefühlen getroffen. Als Blind Guardian Fan natürlich eine Spitzen Performance und eine sehr gute Wahl, den Song zu spielen. Allerdings waren zu diesem Zeitpunkt noch genug andere Fans, die eher wegen Dimmu oder Subway dort waren und somit für diese vielleicht etwas unverständlich. Aber wie dem auch sei. Eine tolle Performance. Nach der "Kunst" wie Hanis es nennt (und er hat damit nicht wirklich unrecht) dann noch drei weitere alte Songs. Erst Imagniations from the Other Side. Dann die Songs, die auf keinem Blind Guardian Konzert fehlen dürfen. Der Bards Song, den überwiegend das Publikum singt und als Abschluss Mirror Mirror. Natürlich beides sehr schöne Songs und ein gelungener Abschluss des Abends.

Nach Blind Guardian, kam noch eine Allstarband rund um Rage auf die Bühne, welche wir uns allerdings nicht mehr angesehen haben und den Mengen, die die Halle verließen, nach zu urteilen waren wir nicht die Einzigen, die eher nach Hause wollten. Nach einer knapp zweieinhalb stündigen Fahrt, dann das warme Bett;)

Als kleines Resume des "Festivals". Fünf Bands, die kaum Unterschiedlicher sein könnten und trotzdem waren bei allen Bands das Publikum voll dabei und einfach super geil! Für 50 Euro ein absolutes Muss für jeden, der gerne diese Bands hört. Gerne wieder :)
Wie es scheint ist der Bericht doch etwas länger geworden, aber das macht ja im Grunde nichts :D Danke für eure Aufmerksamkeit ;)

Tommel

Zurück zur Auswahl -- Zurück zu tellmeastory.de